Schnipsel aus der Presse

zu "Fallwild"
... die Story verästelt sich ungeahnt. Der offenbar sehr wald- und jagdkundige Autordringt unversehens tief in eine andere kriminalistische Sphäre ein: in den Dschungel der Leiharbeit.....Was bisher nach einer eher noch harmlosen Schilderung der Sitten und Unsitten des schießfreudigen Jägervolks und ihrer Feinde klingt, entwickelt sich plötzlich zur knallharten Mordstory. Hinter der aber keineswegs bloß die rätselhafte polnische Leiharbeitsmafia steckt ... Dem ortskundigen Autor gelang auf jeden Fall wieder ein Werk, das wie der Betzenberg im Schönbuch aus der Flut der Regionalkrimis herausragt. (Ernst Bauer in Schwäbisches Tagblatt, 28.08.2015)

In seinem neuen Buch nimmt Dietrich Weichold skrupellose Bauunternehmer und blutrünstige Grünröcke aufs Korn - Mentalitäten, für die er wohl kaum Sympathie empfinden dürfte. Hin und wieder scheint sich auch ein Hauch von Satire einzuschleichen - wenn vom Großvater in grünen unterhopsen die rede ist - aber dieser Zug bleibt verhalten. Nicht nur den Schönbuch, auch die kleinbürgerliche Welt um ihn kennt der Autor offensichtlich gut. Seinen Fall hat er ausladend geknotet, einige falsche Fährten gelegt - wer die Lösung wissen will, der muss sein Buch zu Ende lesen, muss viele Dialoge lesen, manche davon ganz leicht Schwäbisch. (Thomas Morawitzky in Gäubote, 29.09.2015)


  • Es ist insbesondere der reale und geografische Bezug, die detailverliebte und kenntnisreiche Schilderung in seinen Büchern, die Weicholds Leser so zu schätzen wissen... Eine minutiös geschilderte Jagdszene ...versetzt den Zuhörer in die Lage, beinahe selbst dabei gewesen zu sein. Dies ist ... dem kenntnisreichen und sachkundigen Wissen des Autors geschuldet . Auch die Schilderung eines Zusammenstoßes zwischen Auto und Wildschweinherde wird durch Weicholds präzise und schlüssige Erzählweise vor dem inneren Auge vorstellbar. (aus: Wieder ein sauguter Krimi, Tobias Rieger in Schwäb. Tagblatt, 07.02.2015)